
Westho stand vor einer klaren Aufgabe: Wachstum im Online-Shop. Nicht über Reichweite um der Reichweite willen, sondern über Content, der überzeugt, einordnet und zum Kauf führt. Im Zentrum stand die Frage, wie sich Social Media so einsetzen lässt, dass es messbar zum Umsatz beiträgt.
Dabei ging es nicht darum, lauter zu werden, sondern klarer.
Westho verfügt über ein starkes Sortiment und eine klare fachliche Kompetenz im Bereich Tiernahrung. Gleichzeitig zeigte sich, dass viele Inhalte im Markt austauschbar wirken. Produktbotschaften ähneln sich, Kaufargumente bleiben oft abstrakt.
Die Herausforderung lag darin, die Stärken der Marke präzise zu übersetzen – in Content, der Haltung zeigt, Probleme klar anspricht und Kaufentscheidungen vorbereitet.
Statt Social Media als reinen Kommunikationskanal zu betrachten, wurde der Fokus konsequent auf Performance gelegt. Strategie, Design und Botschaft wurden so ausgerichtet, dass sie den Online-Shop sinnvoll unterstützen.
Content-Erstellung, Influencer-Marketing und Anzeigen wurden nicht getrennt gedacht, sondern entlang klarer Verkaufsziele entwickelt. Provokante Kampagnen sorgten für Aufmerksamkeit, während präzise Inhalte Orientierung gaben. Community-Moderation stellte sicher, dass Fragen nicht offen bleiben und Vertrauen im Entscheidungsprozess entsteht.
Die Inhalte für Westho setzen bewusst auf klare Aussagen, verständliche Nutzenargumente und visuelle Stärke. Statt allgemeiner Futterversprechen wurden konkrete Themen aufgegriffen, die Tierhalter wirklich beschäftigen. Social Media wurde so zum Raum, in dem Produkte nicht nur gezeigt, sondern eingeordnet werden.
Anzeigen mit Fokus auf Shopverkäufe sorgten dafür, dass Reichweite nicht verpufft, sondern gezielt in Nachfrage überführt wird. Die Maßnahmen griffen ineinander und folgten einer einheitlichen Linie.
Westho nutzt Social Media heute nicht mehr nur zur Präsenz, sondern als festen Bestandteil der Verkaufsstrategie. Content, Ads und Community-Arbeit zahlen gemeinsam auf den Online-Shop ein. Die Marke tritt klarer auf, die Botschaften sind verständlicher, und Social Media übernimmt eine aktive Rolle im Verkaufsprozess.
Der Case Westho zeigt, dass Social Media im Heimtiermarkt dann besonders wirksam ist, wenn es nicht erklärt, sondern führt. Klare Inhalte, eine stringente Linie und der Fokus auf reale Kaufentscheidungen machen den Unterschied zwischen Sichtbarkeit und Umsatz.
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Social Media wird dann relevant, wenn es nicht nur sichtbar macht, sondern Vertrauen aufbaut und Entscheidungen vorbereitet. Unternehmen nutzen Social Media heute erfolgreich als Verlängerung ihrer Marke, als Kontaktpunkt vor dem Kauf und als Raum, in dem Haltung und Qualität sichtbar werden.
Sobald Social Media ein relevanter Touchpoint für potenzielle Kunden ist. In vielen Branchen ist das längst der Fall. Wer zu spät strukturiert arbeitet, verliert nicht nur Reichweite, sondern auch Vertrauen und Differenzierung gegenüber dem Wettbewerb. Vor allem in der Heimtierbranche ist das ein kritischer Faktor.
Social Media ist oft der erste Kontaktpunkt mit einer Marke. Entscheidungen werden selten dort abgeschlossen, aber fast immer vorbereitet. Wer hier nicht präsent, klar und glaubwürdig ist, wird später im Entscheidungsprozess oft nicht mehr berücksichtigt.
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